Intro to Pixel Art (Part 3)

Experiment

Für diese Szene habe ich zwei Abende gebraucht und bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Mit diesem kleinen Projekt schließt der erste Themenblock des Kurses ab, als nächstes geht es mit Animation (auch spannend) weiter. Zeit für einen kleinen Rückblick auf das bisher Gelernte.

Zunächst bin ich fasziniert, denn es gibt so etwas wie einen klaren Prozess und ein Vorgehen, um relativ schnell zu guten Ergebnissen zu kommen. Zunächst modelliert man das Objekt, das man abbilden möchte, mit einfachen, schwarzen Formen: Striche, Kreise, Recht- und Dreiecke. Anschließend wird modelliert, das heißt es werden an den richtigen Stellen Pixel hinzugefügt oder entfernt. Das Ergebnis ist eine Kontur beziehungsweise so eine Art Schattenschnitt.

Im nächsten Schritt werden zunächst nur mit Graustufen und einer imaginierten Lichtquelle die Lichteffekte ergänzt (wie bei der Eule). Abschließend wird eine Farbpalette erstellt und die Objekte entsprechend der verschiedenen Farbabstufungen eingefärbt. Das Erstellen der Farben verläuft seinerseits recht mechanisch, indem Hue, Saturation und Value der Grundfarbe nach einem bestimmten Schema angepasst werden.

Für die Szene oben wurden mehrere Objekte, die nach diesem Schema entstanden sind, auf verschiedenen Layern angeordnet. Als Hintergrund wurde ein weiterer Layer für den Himmel hinzugefügt.

Dieses Vorgehen ist sicher nur eine Art Pixel Art zu fabrizieren und vermutlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber das strenge Vorgehen und der klare Prozess helfen mir als Einsteiger ungemein. Die Ergebnisse sind eigentlich fast immer annehmbar, was gut für die Motivation ist und mich gerne weiter machen lässt.